Expositionstraining bei Ängsten

Beim Expositionstraining (Konfrontationstherapie) stellen Sie sich angstauslösenden Situationen schrittweise und gut begleitet. Es zählt zu den wirksamsten verhaltenstherapeutischen Bausteinen bei Angst- und Zwangserkrankungen. Ich biete dieses Vorgehen in meiner Praxis in Mechernich-Katzvey an – auch für Patientinnen und Patienten aus Euskirchen und der Eifel.

Wie wirkt Exposition?

Angst und Vermeidung verstärken sich gegenseitig: Je mehr eine gefürchtete Situation vermieden wird, desto bedrohlicher erscheint sie mit der Zeit. Durch die bewusste, gut vorbereitete Konfrontation mit der angstauslösenden Situation macht das Nervensystem die Erfahrung, dass die Situation aushaltbar und bewältigbar ist. Die Angst nimmt dadurch über Wiederholungen spürbar ab.

Wie läuft ein Expositionstraining ab?

Zunächst erarbeiten wir gemeinsam eine individuelle „Angsthierarchie" – eine Abstufung der gefürchteten Situationen von leicht bis stark belastend. Anschließend nähern wir uns diesen Situationen Schritt für Schritt, entweder in der Vorstellung (in sensu) oder direkt in der realen Situation (in vivo). Bei Zwangserkrankungen kommt häufig die Exposition mit Reaktionsverhinderung zum Einsatz, bei der bewusst auf die Zwangshandlung verzichtet wird.

Wofür eignet sich Exposition?

Expositionsverfahren sind ein zentraler Wirkfaktor bei der Behandlung von spezifischen Phobien (z. B. Paruresis), Panikstörung, sozialer Angst und Zwangserkrankungen. Mehr dazu auf der Seite Behandlungsschwerpunkte. Bei Panikstörung mit Agoraphobie biete ich Exposition auch im Rahmen meiner Angstgruppe an.

Weiterführende, allgemeine Informationen finden Sie auch im Wikipedia-Artikel zur Konfrontationstherapie.

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