EMDR

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist ein gut erprobtes Verfahren zur Verarbeitung belastender, insbesondere traumatischer Erinnerungen. In meiner Praxis in Mechernich-Katzvey setze ich EMDR vor allem im Einzelsetting bei der Behandlung von Traumafolgestörungen ein – auch für Patientinnen und Patienten aus Euskirchen und der gesamten Eifel.

Wie wirkt EMDR?

Belastende Erinnerungen können im Gehirn unzureichend verarbeitet „stehen bleiben" und dadurch im Alltag immer wieder überflutend wirken. Bei EMDR wird die Erinnerung an das belastende Ereignis gezielt aktiviert, während gleichzeitig eine bilaterale Stimulation – meist durch begleitete Augenbewegungen – erfolgt. Dadurch kann die emotionale Intensität der Erinnerung abnehmen, sodass sie besser in die eigene Lebensgeschichte eingeordnet werden kann.

Wie läuft eine EMDR-Behandlung ab?

Vor der eigentlichen Verarbeitungsarbeit steht eine sorgfältige Anamnese und Stabilisierungsphase: Wir klären, welche Ressourcen Sie mitbringen und stellen sicher, dass ausreichend Stabilität für die Erinnerungsarbeit besteht. In der Verarbeitungsphase fokussieren Sie sich kurz auf die belastende Erinnerung, während die bilaterale Stimulation erfolgt. Im Anschluss besprechen wir, was während der Verarbeitung aufgetaucht ist. Eine abschließende Neubewertung prüft, wie sich die Erinnerung verändert hat.

Wofür eignet sich EMDR?

EMDR wird vor allem bei Traumafolgestörungen eingesetzt, etwa nach Unfällen, Gewalterfahrungen oder anderen belastenden Lebensereignissen. Häufig kombiniere ich EMDR mit prozessorientierten Verfahren wie Deep Brain Reorienting (DBR). Mehr dazu auf der Seite Behandlungsschwerpunkte unter „Traumafolgestörungen".

Weiterführende, allgemeine Informationen finden Sie auch im Wikipedia-Artikel zu EMDR.

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